Programm

Rückblick Vortrag "4000 Liter Aquascap"

am 8. November 2013
Beckenvorstellung von Roman Pils


Roman Pils stellte an diesem Abend sein Becken vor. Er erklärte, wie er 2008 begann, das Becken zu bauen. Mit seinen Bildern zeigte er uns wie er die statischen Elemente eingebaut hat und welche Aufgaben er sonst zu lösen hatte. Schritt für Schritt änderte sich das Becken von einem Rochenbecken zu einem riesigen Aquascapbecken mit über 540 Fischindividuen. Nach den vielen schönen Bildern, rundete Roman den Abend mit einem wunderbaren Kurzfilm über sein 4000 Liter Aquarium ab.
4000 Liter Vortrag
Den Link zum Kurzfilm auf Youtube gibt es hier.
siehe Bilder 


 

Rückblick Kaltwasserfischtreff in Wien

am 9. November 2013
Wien, Tiergarten Schönbrunn


Natürlich haben sich nicht die Fische, sondern deren Aquarianer in Wien getroffen, welche an exotischen Kaltwasserfisch interessiert sind. Circa 40 Fischhalter trafen sich zum Mittagessen in einem Gasthof in der Nähe vom Tiergarten Schönbrunn. Neben dem „Who is Who“ der Aquaristikszene, waren auch zwei Mitglieder von unseren Verein in Wien dabei. Nach diesem gemütlichen Mahl, ging die Gruppe in den Vortragsaal des Zoos Schönbrunn. In diesem Raum referierte Dr. Anton Weissenbacher sehr ausführlich über diverse Kaltwasserfische und über die „fischigen“ Projekte des Tiergartens. Anschließend ging es weiter zum Höhepunkt der Veranstaltung. Wir besichtigen die riesige Aquarium-Anlage im Keller des Aquarienhauses Schönbrunn. In dem großen Haus leben ungefähr 9500 Tierarten davon 250 Fischarten und davon wieder sind 30 im Erhaltungszuchtprojekt für Kaltwasserfische. Nach einem kurzen Umtrunk ging es wieder heimwärts.
im Keller vom Aquarienhaus SchönbrunnBesten Dank an Peter Zeller, der dieses Treffen erstmals organisiert hat.


 

Rückblick Vortrag "Verhaltensforschung im Riff"

am 11. Oktober 2013
Vortrag von Uni Prof. Ellen Thaler


Am 11. Oktober 2013 stand für den „Mostviertler Aquarienverein"  ein gemeinsamer Vereinsabend mit dem „Meeresverein Austria" am Programm. Als Referentin war die bekannte Verhaltensforscherin und Buchautorin  Frau Univ.-Prof. Dr. Ellen Thaler aus Innsbruck, mit dem Vortrag: „Verhaltensforschung im Riff" eingeladen.
Am Veranstaltungstag herrschte nach den Frühnachrichten im Radio bei der Vereinsführung eine gewisse Verunsicherung und auch Sorge, ob die sehnsüchtig erwartete Meeresspezialistin aus Tirol mit ihrem Auto die ca. 350-Kilometer-Fahrt nach Aschbach überhaupt antreten kann. Der unerwartet frühe Wintereinbruch hatte nämlich übernacht ein wahres Chaos bei den Bahn- und Straßenverbindungen verursachte.  Aber  Frau Prof. Thaller kam trotz den Widrigkeiten zeitgerecht bei uns an.Ellen Thaler
Am Abend füllte sich nach und nach der Vortragssaal mit erwartungsvollen Besuchern. Unser Obmannstellvertreter Ing. Heinrich Schlemmer konnte zum Veranstaltungsbeginn neben den eigenen Mitgliedern auch Gäste des Meeresverein Austria mit Obmann Reinhard Seidl an der Spitze, sowie Wissbegierige aus Steyr, St. Pölten (Riff Aquaristikverein), Mauthausen usw. begrüßen. Nach der offiziellen Begrüßungszeremonie übergab er den ebenfalls anwesenden Verbandspräsident Kons. Hans Esterbauer das Wort, damit er einige Worte zum Bundeskongress 2014 und zum Garnelentag 2013 an die Anwesenden richten konnte. Außerdem stellt er die Referentin näher vor.
Der Vortrag selbst war, von der Referentin professionell in Wort und Bild präsentiert, höchst lehrreich und veranschaulichte sehr einprägsam das Verhalten der Fische und Wirbellosen in den Korallenriffen, die zu den ältesten Ökosysteme unseres „Blauen Planeten" zählen. Es wurde deutlich, wie jedes Riffindividuum seiner Art  in vielfältigen Beziehungen zu anderen Individuen derselben Art und anderen Arten steht.  Die zahlreich anwesenden Meerwasseraquarianer konnten dadurch viele wertvolle Hinweise zur tiergerechten Haltung ihrer Pfleglinge mit nach Hause nehmen. Die aufmerksamen Zuhörer wurden allgemein verständlich in die Begriffen  Nahrungserwerb, Mimikry, Parasitismus, Symbiose, Karpose usw. eingeführt. Auch der Hinweis, dass eine besondere Faszination darin liegt, dass man bei artgerechter Haltung viele derartige Verhaltensmuster auch im Riff-Aquarium nachvollziehen und beobachten kann, fiel auf fruchtbaren Boden. Aber auch für die übrigen Besucher war der Vortrag kurzweilig und höchst aufschlussreich. Nach dem Referat wurde noch bis kurz vor Mitternacht untereinander und mit der geduldig auf alle auf sie einprasselnden Fragen eingehenden Referentin eifrig diskutiert und reichlich Erfahrungen ausgetauscht. Fazit: Eine sehr gelungene und lehrreiche Informationsveranstaltung, die sich sicherlich auf das Leben der Bewohner in unseren Meeresaquarien positiv auswirken wird.

Rückblick von Kons. Hans Esterbauer
siehe Bilder 


 

Rückblick: Garnelentag 2013

am 12. Oktober 2013

 

Einige wenige Mitglieder vom MAV besuchten auch heuer wieder den 5. Garnelentag in Linz im Neuen Rathaus! Die Veranstaltung hat sich im 5. Jahr wieder positive weiterentwickelt. Das Publikum war heuer sehr international. Garnelentag 2013Es war viel los. Um 11 Uhr gab es bereits keine Eintrittsbänder und keine Tombola-Lose mehr. Das Garnelen-Championat und der Aquascaping Award ist in den Mittelpunkt der Veranstaltung gerückt worden. Beim internationalen Garnelen-Championat waren die besten Züchter aus dem deutschsprachigen Raum anwesend. Mehr als hundert Becken, mit den schönsten Garnelen, darunter auch Raritäten, gab es zu bewundern. Die Jury, kommend aus Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn und Polen hatten viel zu bewerten. Weiteres gab es wunderschöne Aquarien beim ersten Aquascpaing Award in Linz zu bestaunen. Die Gestalter standen den ganzen Tag bei ihren Schaubecken Rede und Antwort. Thoddy malte für die Besucher seine beliebten Garnelen-Karikaturen. Rund um seinen Tisch war immer Gedränge. Alexandra Behrendt machte mit Kindern im Alter von 2 bis 11 Jahren ein Kinder-Aquascaping. Es entstanden viele schöne Aquarien. Dank großzügiger Sponsoren gab es für die Kinder tolle Preise. Nächstes Jahr ist der Garnelentag samt Garnelenchampionat und Aquascaping Award auf der Haustiermesse Wien. Die Organisation der beiden Bewerbe liegt, wie gehabt, beim Vivarienverein AUSTRIAN AQUANET!
siehe Bilder!
weitere Bilder von Wolfgang Stocker! 


 

 

Rückblick Studienreise OÖVVÖ

am 8. Juni 2013
Rückblick von Konsulent Hans Esterbauer


Unser kulturelles Reiseziel war die Burg Forchtenstein, mit einer Führung durch diese imposante Festung. Schwerpunkt unserer Besichtigung war neben dem barocken Hochschloss das umfangreiche Zeughaus mit Gewehren aus der Zeit Napoleons sowie Kanonen und Mörser. Interessant  waren u. a. auch die serbische und die ungarische Krönungsfahne. Nach dem umfangreichen Wissen das uns die ungarische Reiseführerin vermittelt hat, ging es nach ca. eineinhalb Stunden wieder den Burghügel hinunter zur Dorfmitte.
Unser Zwischenziel war das „Restaurant Kukuruzstub’n“, wo wir das Mittagessen einnahmen. Alle Reiseteilnehmer hatten innerhalb kurzer Zeit die riesigen Portionen des sehr schmackhaften Mittagessens serviert bekommen.
Nach diesem lukullischen Zwischenstopp ging es nach ca. zwei Stunden wieder auf den Burghügel zurück, um den Reptilienzoo Forchtenstein zu besuchen. Nach einer Begrüßung und Einweisung in die Philosophie des Zoos durch einen informierten Angestellten (der junge Mann machte die Sache ausgezeichnet!), folgte eine zweistündige individuelle Besichtigung der artenreichen Reptilien-Schauanlagen mit  Schlangen, Echsen, Frösche, Spinnen usw. Alle Mitreisende – auch die, die mit diesen Tierchen sonst nichts am Hut haben – waren von der Sauberkeit der Anlage und vom Informationswert der Ausstellung sehr angetan.Reptilienzoo ForchtensteinNach Absolvierung dieses Schwerpunktprogramms ging es zur nächsten Etappe. Für einen ausgiebigen Einkehrschwung habe ich genügend Sitzplätze im „Heurigen Haferkast´n“ im niederösterreichischen Emmersdorf reserviert. Im Haferkast´n selbst wurden wir dann mit erlesenen Weinen und sehr schmackhaften und preislich moderaten Speisen verwöhnt. Um 21.00 Uhr musste ich unter den Protesten meiner Reisegruppe zum Aufbruch drängen, um nicht „Strafzeiten“ für den Bus bezahlen zu müssen.


 

 

 

Rückblick Bundeskongress 2013

von 24. -26. Mai 2013


Am Freitag, dem 24.Mai 2013 machten wir uns zu dritt auf den Weg nach Schielleiten zum Bundeskongress. Drei Stunden später standen wir vor dem imposanten Schlossgebäude, wo sich bereits eine Menge bekannter und auch neuer Gesichter eingefunden hatte. Nach dem Begrüßungssekt bezogen wir unsere Zimmer und  gleich im Anschluss hörten wir den ersten Vortrag von Michael Köck über Goodeiden. Am Abend gab es ein deftig-steirisches Buffet. Neue Bekanntschaften wurden geknüpft, alte gepflegt. Bis 3 h früh wurde getratscht und diskutiert.Schielleiten
Auch am Samstag gab es sehr interessante Vorträge. Wir hatten jedoch auch genug Zeit dazwischen, um miteinander zu reden, was ja ein wichtiger Nebenaspekt des Kongresses ist. Eine gute Idee war, dass man fürs Abendessen einen Platz bei einem der Vortragenden reservieren konnte. So könnte man diese auch am Abend mit Fragen „quälen“, die während des Vortrags ungeklärt blieben.
Am Sonntag nach dem Frühstück machten wir noch eine „Reise“ zum Orinoko. Danach gab es wieder eine Versteigerung von Aquaristikartikel. Neu war diesmal:  eine Liste aller zur Versteigerung gelangenden Tiere (zwar nicht vollständig aber immerhin). Wie ich finde - eine gute Idee! Einige Fische traten danach den Heimweg ins Mostviertel an.
Fazit: Ein gelungenes, gemütliches und interessantes Wochenende. Nächstes Jahr beim Bundeskongress 2014 von 23. bis 25. Mai 2014 in Spital am Pyhrn im Hotel Freunde der Natur sind wir wieder dabei.


Siehe Bilder auf der Bundeskongress Homepage


 

 

 

 

Rückblick Naturführung Doislau

am 8. Juni 2013


Vom Treffpunkt Haslauerbrücke ausgehend starteten wir unsere Exkursion mit Frank Harmetzky durch die Doislau. Allen Zweifeln zum Trotz hattenFrank Harmetzky wir Glück mit dem Wetter und so konnten wir bei blauem Himmel und Sonnenschein nach dem Hochwasser der letzten Tage unseren Rundgang auf dem Hauptweg beginnen. Tina, Erwin und Gerald komplettierten etwas verspätet die Gruppe, die unter fachkundiger Führung von Frank Harmetzky ca. zwei Stunden lang die Flora und Fauna der Doislau erkundete. Herauszuheben sind das Großes Zweiblatt, die Vogel-Nestwurz, die Hummel-Ragwurz,die Pyramiden-Hundswurz und die Mücken-Händelwurz. Auch einige Falter namens Bläulinge kreuzten unseren Weg. Nach Beendigung unseres Spaziergangs beim Ausgangspunkt ließen wir den schönen Samstag bei einem gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Hilmbauer ausklingen. In entspannter Atmosphäre wurde rege geplaudert und fachgesimpelt.


Siehe Bilder


 

 

Zusätzliche Informationen